Widerstand gegen die Biotonne

Zum Bericht im Trierischen Volksfreund: „Behördenleiter: Biotonne wird für alle zur Pflicht – Protest zwecklos“ (21.04.2015)
Leserbrief
Möglicherweise wird es für den SGD-Präsidenten Ulrich Kleemann auch ein Rohrkrepierer, wenn unser Zweckverband mit einer anvisierten Klage durchkommt. In meiner Kreistagsrede habe ich darauf hingewiesen, dass es nicht nur um die zwangsweise Einführung einer Biotonne geht, sondern auch, dass mit dem Trockenwerk in Mertesdorf ein 50 Millionen-Invest steht, das aus öffentlichen Mitteln, somit vom Steuerzahler, finanziert wird. Wenn mich meine Informationen nicht trügen, dann ist diese Investition auch noch nicht bezahlt, d.h. trotz einer Aufgabe dieses Werks müsste die Finanzierung weiter bedient werden.
Falls diese Biotonne nicht verhindert werden kann, dann schlage ich vor, ein Abrechnungssystem für diese Tonne einzuführen. Die Kosten für eine Biotonne wären erheblich geringer. Bezahlt werden muss dann nach Gewicht. Das wäre nur fair und gerecht gegenüber all diejenigen, die aus ökologischem Bewusstsein kompostieren, also Müll vermeiden. Im ländlichen Raum hat schließlich fast jeder einen Kompostierer. Falls die SGD einen solchen Kompromiss nicht annehmen will, dann rate ich, die Biotonne jedes Mal leer oder gar nicht  an die Straße zustellen. Zwingen kann man uns nicht.